Neueste Geschichte und Zeitgeschichte
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Lehrveranstaltung im Wintersemester 2017/18

ÜBUNG (Quellen und Forschung)
Frauenwahlrechtsbewegung in globalgeschichtlicher Perspektive

Die Veranstaltung wird überwiegend als Blockveranstaltung an folgenden Terminen durchgeführt. Eine regelmäßige und verbindliche Teilnahme wird vorausgesetzt:
24.10.2017, 13.00 -15.00 Uhr Vorbesprechung (Raum K 026),
24./25.11., jeweils 9.00 - 17.00 Uhr (Raum K 022)
1.12., 9.00 - 17.00 Uhr (Raum K 326)
2.12., 9.00 - 17.00 Uhr (Raum K 022)

Prüfungsform: RE

Seit der Französischen Revolution hatten Frauen in Europa ihre Stimme für das nationale Frauenwahlrecht erhoben. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts stieg ihre Zahl sprunghaft an – nicht nur in Europa, sondern weltweit. Während die zentrale Forderung der Frauenwahlrechtsbewegung unauflöslich an Staaten und nationale Grenzen gebunden war, transzendierte die Bewegung eben diese Grenzen. AktivistInnen schlossen sich etwa in internationalen Organisationen zusammen und sie nutzen Bild- und Textmedien, um Gleichgesinnte im Ausland zu mobilisieren und ihre Regierung durch internationale Öffentlichkeit unter Druck zu setzen.

Die Frauenwahlrechtsbewegung soll als Modell dienen für die Erörterung zentraler Fragen und Problemfelder in der globalgeschichtlichen Forschung. Im Kurs wird anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Ländern untersucht werden, wie die Akteure um die Jahrhundertwende transnationale Verbindungen und die internationale Bühne wahrnahmen und für ihre Zwecke nutzten. Mögliche Spannungen zwischen nationaler und internationaler Ebene, sowie die Schaffung und Wahrnehmung von Räumen, Gemeinschaften und Grenzen werden im Zentrum stehen.

Anmeldung per E-Mail unter: 19JH@lrz.uni-muenchen.de