Neueste Geschichte und Zeitgeschichte
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Karl Siebengartner

Karl Siebengartner

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Vertretung PD Dr. N. Hannig)

Kontakt

Postanschrift:
Historisches Seminar
Abt. für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München

Besucheranschrift: Historicum, Schellingstr. 12, Raum 123

Raum: 123
Telefon: +49 (0) 89 / 2180 - 6389
Fax: +49 (0) 89 / 2180 - 2862

Sprechstunde:
Montag, 14:30 bis 15:30 Uhr

Weitere Informationen


Kurzvita:

 

  • seit Oktober 2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der LMU München
  • seit Oktober 2016: Wissenschaftliche Hilfskraft am Historischen Kolleg, München
  • 04/2018 - 10/2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Eugen-Biser-Stiftung, München
  • 12/2017: Abschluss der Erweiterungsfachprüfung im Fach Sozialkunde
  • 04/2017 - 03/2018: Wissenschaftliche Hilfskraft bei der Eugen-Biser-Stiftung, München
  • 07/2016: Hochschulpreis der Landeshauptstadt München für die Abschlussarbeit
  • 07/2016: Abschluss der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Anglistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften
  • 10/2013 - 09/2016: Studentische Hilfskraft am Historischen Kolleg, München
  • 09/2012 - 06/2013: Studium der Geschichte an der University of Sussex in Brighton, England
  • 01/2012 - 08/2012: Studentische Hilfskraft im Projekt „Thyssen im 20. Jahrhundert – eine Familiengeschichte“ am Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der LMU München
  • 10/2009 - 09/2017: Studium der Anglistik, Geschichte, Erziehungswissenschaften, Soziologie und Politikwissenschaften an der LMU München

 

Publikationen:

 

 

Laufende Forschung:

„Entweder wir probieren dasselbe zu machen wie in England, oder wir suchen krampfhaft nach was Eigenem. Ich finde beides falsch.“ Transnationalität, Doing Punk und Individualisierung im Punk der Bundesrepublik von 1976-1994.

Ziel des Forschungsvorhabens ist eine Analyse der Geschichte des deutschen Punks von 1976 bis 1994. Punk ist eine Jugendbewegung mit eklektischen Konsumstrategien und eigensinnigen Produktionsprozessen. Dazu werden folgende Ebenen das Forschungsvorhaben strukturieren. Erstens wird deutscher Punk über Mediennutzung und -rezeption in eine transnationale Perspektive gesetzt. Zweitens wird die Punkbewegung als performative Jugendkultur (Doing Punk) untersucht. Drittens wird Punk im Spannungsfeld zwischen individueller Lebensgestaltung und moderner Massenkultur charakterisiert. Ziel des Projektes ist es so, unter einer transnationalen Perspektive deutschen Punk als einen spezifischen Lebensstil und als eine Konsumform innerhalb dieser Massenkultur zu analysieren. Deutscher Punk verortete sich dabei in einer paradoxen Situation, denn es waren gerade einige seiner antikonsumtorischen Strategien und die von Anbeginn große Medienwirksamkeit, die letztlich eine Vereinnahmung der Subkultur durch die Massenkultur im Laufe der 1980er-Jahre provozierten. Punk war also von Anbeginn ein Modus, um mit der modernen pluralisierten Konsumgesellschaft umzugehen. Methodisch bewegt sich das Vorhaben somit im Feld einer Kultur-, Medien- und Sozialgeschichte.