Neueste Geschichte und Zeitgeschichte
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich
PD Dr. Ruth Nattermann

PD Dr. Ruth Nattermann

Kontakt

Postanschrift:

Historisches Seminar der LMU
Lehrstuhl Patel
Postfach 105
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München


Kurzvita

Download des ausführlichen Curriculum Vitae

Ruth Nattermann hat nach dem Abschluss Ihres Habilitationsverfahrens an der LMU München im Juli 2018 die Venia Legendi für "Neuere und Neueste Geschichte" erhalten. Ihre Habilitationsschrift zu „Jüdinnen in der frühen italienischen Frauenbewegung (1861–1945). Biographien, Diskurse und transnationale Vernetzungen“ wurde von der DFG im Rahmen der „Eigenen Stelle“ am Deutschen Historischen Institut Rom und der LMU München gefördert. Sie ist seit 2014 Koordinatorin des internationalen DFG-Netzwerks „Gender – Nation – Emancipation“. Von September 2017 bis Dezember 2019 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Assistentin an der Professur für Deutsche und Europäische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert an der Universität der Bundeswehr München. Zuvor war Ruth Nattermann u.a. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Historischen Institut in Rom, sowie Visiting Researcher am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Ihre Forschung und Lehre konzentrieren sich auf Themen der europäischen und der transnationalen Geschichte, mit besonderem Interesse für die deutsch-jüdische und die italienisch-jüdische Geschichte, den italienischen Faschismus und die vergleichende Faschismusforschung, sowie die Frauen- und Geschlechtergeschichte. 

Publikationen (Auswahl)

Download des gesamten Publikationsverzeichnisses

Monographien

  • Jüdinnen in der frühen italienischen Frauenbewegung (1861-1945). Biographien, Diskurse und transnationale Vernetzungen, Rom: Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, erscheint 2020
  • Deutsch-jüdische Geschichtsschreibung nach der Shoah. Die Gründungs- und Frühgeschichte des Leo Baeck Institute, Essen (Klartext) 2004

Herausgeberschaften

  • (mit Martin Baumeister und Philipp Lenhard), Rethinking the Age of Emancipation 1800-1918. Comparative and Transnational Perspectives on Gender, Family and Religion in Italy and Germany, New York/Oxford: Berghahn Books, erscheint 2020
  • I diari e le agende di Luca Pietromarchi (1938-1940). Politica estera del fascismo e vita quotidiana di un diplomatico romano del ‘900 (= Ricerche dell’Istituto Storico Germanico di Roma, vol. 5), Roma (Viella) 2009

Aufsätze

  • Unrecognized Transnationalism. A counter history of the early Italian women’s movement, in: Angelika Schaser/ Sylvia Schraut/ Petra Steymans-Kurz (Hg.), Erinnern, Vergessen, Umdeuten? Europäische Frauenbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt a. M./ New York (Campus Verlag) 2019, S. 345-366
  • The Female Side of War. The Experience and Memory of the Great War in Italian-Jewish Women’s Ego-Documents, in: Edward Madigan/ Gideon Reuveni (Hg.), The Jewish Experience of the First World War, Basingstoke/ New York (Palgrave Macmillan) 2018, S. 233-254
    https://link.springer.com/chapter/10.1057/978-1-137-54896-2_11