Neueste Geschichte und Zeitgeschichte
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PD Dr. Ruth Nattermann

PD Dr. Ruth Nattermann

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Historisches Seminar der LMU
Lehrstuhl Patel
Postfach 105
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München


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Sprechstunde von PD Dr. Ruth Nattermann, nach Vereinbarung und nur virtuell: Ruth.Nattermann@lmu.de

Kurzvita

Download des ausführlichen Curriculum Vitae

Ruth Nattermann ist seit dem Wintersemester 2019/20 Privatdozentin am Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der LMU München. Von April bis September 2021 vertrat sie die Professur für Moderne Geschichte und Geschlechtergeschichte an der Universität Bielefeld. Ihre Habilitation (LMU München, 2018) wurde von der DFG im Rahmen der „Eigenen Stelle“ und durch ein Stipendium der Max-Weber-Stiftung am DHI Rom und der LMU München gefördert. Sie war zudem Principal Investigator des internationalen DFG-Netzwerks „Gender – Nation – Emancipation“ (2014-2019) und wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Deutsche und Europäische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert an der Universität der Bundeswehr München (2017-2019). Ihre Forschung, Lehre und Publikationen konzentrieren sich auf Themen der europäischen und transnationalen Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts, mit besonderem Interesse für die Frauen- und Geschlechtergeschichte, die vergleichende Faschismusforschung und den italienischen Faschismus, die italienisch-jüdische und die deutsch-jüdische Geschichte. In ihrem aktuellen, transnational und globalgeschichtlich angelegten Forschungsprojekt beschäftigt sie sich mit der Geschichte von Humanitarismus und Flüchtlingspolitik im Zeitalter der Weltkriege.

Publikationen (Auswahl)

Download des gesamten Publikationsverzeichnisses

Monographien

  • Jüdinnen in der frühen italienischen Frauenbewegung (1861-1945). Biographien, Diskurse und transnationale Vernetzungen, Rom: Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Bd. 140, Berlin/Boston (De Gruyter) 2020,
    2021 ausgezeichnet mit dem Preis „Geisteswissenschaften International“, Link zum Buch.
  • Deutsch-jüdische Geschichtsschreibung nach der Shoah. Die Gründungs- und Frühgeschichte des
    Leo Baeck Institute, Essen (Klartext) 2004.
Herausgeberschaften
  • (mit Ulrich Wyrwa), Jüdische Schicksale im faschistischen Italien,
    Themenheft „Münchner Beiträge zur Jüdischen Geschichte und Kultur“ 15, 2 (2021).
  • (mit Martin Baumeister und Philipp Lenhard), Rethinking the Age of Emancipation. Comparative and
    Transnational Perspectives on Gender, Family, and Religion in Italy and Germany, 1800-1918,
    New York/Oxford (Berghahn Books) 2020.
  • I diari e le agende di Luca Pietromarchi (1938-1940). Politica estera del fascismo e vita quotidiana di un diplomatico romano del ‘900, Ricerche dell’Istituto Storico Germanico di Roma, vol. 5,
    Roma (Viella) 2009.
Aufsätze
  • Emanzipatorischer Aufbruch und antisemitische Verfolgung. Jüdinnen in der italienischen
    Frauenbewegung 1914 bis 1945, Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 69, 1 (2021), S. 25-53.
  • Women and Jews in imagined communities: their legal and political situation in German and Italian
    nation-building, in: Journal of Modern Italian Studies 25, 4 (September 2020),
    Special Issue: Divided Unities. Nineteenth-Century Italy and Germany beyond National Narratives,
    eds. Amerigo Caruso/ Jens Späth, S. 420-434, Link zum Aufsatz.